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Kaki, Sharon, Persimone einkaufen, aufbewahren und essen?

Kaki – eine extra Vitaminquelle im Winter

Die Kaki (jap.: ja-Hani | 柿, kaki) ist die süße, orangefarbene, äußerlich einer großen Tomate ähnelnde Frucht des Kakibaums.Kaki ist eigentlich nur der Name einer Fruchtgruppe, so wie bei Apfel oder Birne. Die von gelborange bis rotorange gefärbten Früchte des Kaibaumes bitten Ihnen in der Herbst- Winterzeit eine willkommene, extra Quelle an Vitaminen. Im Handel gibt die unterschiedlichsten Sorten, wie Honigapfel (allgemein Kaki genannt), Persimone oder Sharonfrucht. Honigapfel, Persimone oder Sharonfrucht, die Kaki hat von jung bis alt jedem etwas zu bieten. Ihr Kleinkinder darf im Alter von 7 Monaten von dieser exotische Frucht genießen. Der sehr hohe Anteil an Vitamin C und Provitamin A (Beta Carotin) macht sie ernährungsphysiologisch besonders wertvoll.

Kaki (Diospyros), die Gottesfrucht

Der botanische Name der Kaki ist Diospyros, dios = Gott und pyros = Frucht. Andere Namen für diese tropische Frucht sind Gottesfrucht oder Frucht des Zeus. Die älteste Kulturpflanze der Welt kommt ursprünglich aus Korea, Japan, Thailand, Vietnam und China. Sie wird in Japan und China seit über 2000 Jahren genutzt und in China umgangssprachlich „Chinesische Pflaume“ genannt. Im Jahr 1851 importierte der amerikanische Admiral Perry die Gottesfrucht von der Südküste Japans und brachte die tropische Pflanze in das eher kühle Washington D.C. Allerdings wollte sie dort absolut nicht wachsen. Ein halbes Jahrhundert später, um 1900, wurde von Professor Hume Kakisamen im warmen Florida ausgesät. Hier waren die Kakibäume und ihre süßen Früchte eine absolute Sensation, nicht nur wegen ihres reichlichen Ertrages. Im Laufe des 19. Jahrhundert gelangte die Gottesfrucht nach Frankreich, Italien und Spanien.

Der Kakibaum symbolisiert Frieden und Wachstum

Nach dem Angriff mit der Atombombe auf Nagasaki überlebte nur ein Kakibaum. Außer, das Überleben, gab es etwas Einzigartiges an diesem Baum. Unter seiner größtenteils, schwarzverkohlten Rinde fand man eine unbekannte weiße Substanz, die bis heute noch nicht identifizieren werden konnte. Der japanische Künstler Tatsuo Miyajima verbreitete weltweit die Stecklinge dieses starken Kakibaumes. Jeder dieser neu gewachsen Kakibäume wird seither als ein Symbol des Friedens und Wachstum unter schweren Bedingungen gesehen.
Im Aussehen erinnert der Kakibaum sehr stark an den des europäischen Apfelbaumes. Er erreicht eine Höhe von bis zu zehn Metern. Seine lanzettförmigen Blätter sind mittel- bis dunkelgrün und gleich lang wie breit. Ab dem 2. bis 3. Jahr nach der Veredelung tragen veredelte Kakibäume die ersten Früchte. Im späten Frühjahr bis in den Frühsommer blüht der Kakibaum wobei männliche (staminat) und weibliche (carpellat) Blüten räumlich voneinander getrennt sind. Die weiblichen, cremefarbenen Blüten sind, blattachselständig und vierzählig. Dagegen enthalten, die zu zwei oder drei gruppierten, männlichen Blüten 16 oder 24 Staubblätter.

Die Kakiblüte

Die Kakiblüten sind in der Lage selbst ohne Bestäubung Früchte zu entwickeln (parthenocarp), welche dann samenlos sind. Bestäubte Blüten entwickeln Früchte die mit Samen durchsetzt sind und auch etwas größer werden. Besonders an diesem tropischen Baum ist, das er die Kakifrüchte erst reifen lässt nachdem im Spätherbst die Blätter zum größten Teil abgefallen sind.

Die Kakifrucht

Die Kaki/Sharon (jap.: ja-Hani | 柿, kaki) ist die süße, orangefarbene, äußerlich einer großen Tomate ähnelnde Frucht des Kakibaums.

Im Aussehen wird die Kaki gern Verglichen mit einer großen, orangefarbenen Fleischtomate. Sowohl die kugelige Kaki, die ovale Persimone und tomatenartig flache Sharon tragen am eingebuchteten Stielansatz vier Kelchblätter und können bis zu 500 Gramm schwer werden. Die Schale der Kaki ist dünn, glatt und glänzend. Ihre Farbschattierung geht von gelb (Sharon und Persimone) bis rot-orange (Kaki). Bis zu acht Samen können sich in dem helleren Fruchtfleisch verbergen. Diese sollten Sie besser nicht mitessen. Mit zunehmendem Reifegrad wird die Kaki, vergleichbar mit der Kiwi, immer weicher.

Sharonfrucht komt aus Israel

Sharonfrucht ist der Handelsname einer speziellen Sorte der Kaki, welche abkömmlich ist aus der Scharonebene in Israel. Die Sharon erinnert im Ausehen an eine flache gelbefarbene Fleischtomate. Sharons können sehr gut bewahrt werden und sind eigentlich, wegen ihres hohen Tanningehaltes, im harten Zustand nicht zu essen. Durch die Behandlung mit Ethylen wird das Tannin neutralisiert, was den Genuss der Sharon im harten Zustand ermöglicht. Darum wird eine Sharon immer verzehrbereit in unseren Läden angeboten. Ihr Geschmack, selbst im harten Zustand, ist honigsüß und erinnert an Traube, Pfirsich und Aprikose.

Eine Kaki soll besondere Heilkräfte haben

In der traditionellen Heilkunde der Chinesen wird der Gottesfrucht besondere Heilkräfte zugesprochen. Das reife Fruchtfleisch soll fiebersenkende Wirkung haben und gut bei Durchfall helfen. Regelmäßig gegessen soll sie hohen Blutdruck senken. In Japan wird die Kaki traditionell verwendet als Opfergabe zum Neujahrsfest und als Opfergabe zum Gedenken an einen Verstorbenen. Für die Japaner symbolisiert sie obendrein, wie bei uns der Apfel, den Geschmack des Herbstes.

Wann können Sie Kaki kaufen?

Die Sorten Sharon und Persimon sind nur vier Monate von September bis Dezember bei uns zu kaufen. Der meistverkaufte Honigapfel wird von Anfang Oktober bis Ende März zum Kauf angeboten. Südeuropa liefert uns von September bis Dezember den größten Anteil an Kakis. Während der Wintermonate und im Frühjahr liefert Brasilien uns die meisten Gottesfrüchte.

Worauf muss ich beim Einkaufen einer Kaki achten?

Kakis werden immer unreif verkauft, da sie anders nicht zu transportieren sind.

Zuerst ist es wichtig zu wissen welche Sorte angeboten wird: Honigapfel, Persimone oder Sharonfrucht. Kakis werden immer unreif verkauft, da sie anders nicht zu transportieren sind. Honigapfel und Persimone müssen zu Hause vollständig nachreifen, bevor Sie sie genießen können. Die honigsüße Sharon kann schon unreif verzehrt werden. Man erkennt sie an der, im Unterschied zur eher rötlichen Kaki, gelborangen Farbe und der an Tomaten oder Mandarinen erinnernden flachen Form (Kaki sind eher rund, Persimone oval). Eventuelle braune Flecken im Fruchtfleisch sind kein Anzeichen von Fäulnis. Sie stammen vom dem hohen Zuckeranteil. Achten Sie beim Kauf darauf, dass keine Druckstellen an der exotischen Frucht vorhanden sind.

Wie schmeckt einen Kaki (Honigapfel, Persimone oder Sharonfrucht)

Der Geschmack von Honigapfel, Persimone oder Sharonfrucht wird oft verglichen mit einer Geschmackskombination aus Aprikosen, Birnen und Pfirsich. Ich selbst schmecke auch Banane, Traube und Honigmelone beim Verzehr einer reifen Kaki (Honigapfel). Wenn die Schale der Kaki glasig ist und sie sich weich eindrücken lässt ist sie reif genug um von Ihnen genossen zu werden. In diesem Reifezustand, in dem man andere Früchte gar nicht mehr essen würde, schmeckt sie honigsüß. Verzehren Sie eine unreife Kaki erzeugt diese einen unangenehm pelziges Gefühl und bitteren Geschmack im Mund, welches auf den hohen Tanningehalt (Gerbsäuregehalt) zurück zu führen ist. Während des Reifeprozesses wird der Tanningehalt komplett abgebaut und Ihre reife Kaki schmeck erfrischend süß. Eine Sharon schmeckt schon im festen Zustand lecker honigsüß nach Traube, Pfirsich und Aprikose.

Wie kann ich eine Kaki essen?

Kaki sollten Sie immer vollständig reif bis überreif genießen, da erst dann die Tannine fast vollständig zersetzt sind.
Kaki sollten Sie immer vollständig reif bis überreif genießen, da erst dann die Tannine fast vollständig zersetzt sind.

Sie können Honigapfel, Persimone oder Sharon, nachdem diese gut gewaschen ist, wie ein Apfel oder eine Birne mit Schale genießen. Vor dem Genießen müssen Sie die vier Kelchblätter am oberen Ende der Kaki entfernen. Je einfacher die Kelchblätter zu entfernen sind um so reifer ist Ihre Kaki. Persönlich bevorzuge ich es die Kaki zu schälen, da die Haut sehr lederartig ist. Kaki sollten Sie immer vollständig reif bis überreif genießen, da erst dann die Tannine fast vollständig zersetzt sind. Bei einer überreifen Kaki ist das Fruchtfleisch schon sehr weich, fast wie ein Brei. Sie können diese dann am besten in der Mitte durchschneiden und mit einem Löffel, ähnlich wie eine Kiwi, aus der Schale essen. Gegenübergestellt verhält es sich mit der Sharon. Diese tropische Frucht könne Sie bereits im hartem unreifen Zustand wie einen Apfel geschält oder ungeschält verzehren. Sie schmeckt immer super honigsüß. Ihrem Kleinkind von 7 Monaten können Sie ruhig ab und zu eine Fruchthappen von geschälten, in mundgerecht geschnittenen Kakistücken anbieten. Am besten nehmen Sie hierfür die honigsüße Sharon, die meisten Kinder sind verrückt danach.

Womit kann ich Kaki kombinieren?

  • In einem Smoothie mit Kiwi, Ananas und Apfel
  • als gesunde Zwischenmahlzeit
  • im einem Fruchtsalat mit Honigmelone, Banane, Apfel, Ananas und Kiwi
  • als Kakimouse mit Joghurt
  • als Kakimouse mit Quark
  • in Stücke geschnitten, in Gerichten mit Rindfleisch, Hühnerfleisch oder Putenfleisch

Wie kann ich Kaki am besten aufbewahren?

Die meisten Kakifrüchte müssen wirklich reif sein bevor Sie sie essen können. Am besten bewahren Sie die excotische Frucht auf einer Obstschale bei Zimmertemperatur. Wenn Sie sie neben Äpfel legen, reifen diese  noch viel schneller. Sie ist reif, wenn die Schale ein wenig glasig ist und sich leicht eindrücken lässt. Reife Kaki und Sharon bleiben im Kühlschrank mehrere Tage haltbar.

Kann Kaki bei mir zu Hause nachreifen

Sowohl die Kaki als auch die Sharon können Sie bei Zimmertemperatur prima nachreifen lassen. Der Reifeprozess wird beschleunigt indem Sie eine Banane oder Apfel neben die Früchte legen. Apfel und Bananen verströmen Ethylen welches den Reifeprozess von jeder Frucht beschleunigt.

Kaki ist der Name einer Fruchtgruppe mit verschiedenen Zuchtformen wie Honigapfel, Persimone oder Sharon. Sie muss reif gegessen werden. Einen Ausnahme bietet die Sharon, da sie bereits als harte Frucht verzehrt werden kann. Die Kaki ist es wirklich wert probiert zu werden, eine wahre Vitaminbombe. Sie können sie ungeschält oder geschält wie einen Apfel essen oder auslöffeln wie Kiwi. Sie kann eine besondere Zutat in einem exotischem Fruchtsalat, Smoothie oder Nachtisch mit Quark oder Joghurt sein. Geflügelgerichten gibt sie einen fruchtigen, exotischen Touch.

Diese excotische Frucht ist es wert probiert zu werden!

Noch nie gegessen? Probieren Sie Kaki, Persimone oder Sharon und Sie werden begreifen warum sie Gottesfrucht genannt wird.
Sie sind auch so ein grosser Fan von der Kaki? Oder ist es eher nichts für Sie?  Verwenden Sie  diese excotische Frucht  lieber in kalten oder warmen Gerichten?
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