Schlammkur

Äußerliche Anwendung von Heilschlämmen durch Auftragen auf die Haut.
Methode
Die Schlammkur (siehe auch Fango) erfolgt in vier aufeinander folgenden Stufen: Man beginnt mit einer Schlammpackung, dann einem Bad im Thermalwasser. Darauf folgt die so genannte Reaktionsphase, in der der Schweiß fließen kann. Eine anschließende Massage dient zur Entspannung des Nerven- und Muskelsystems.
Die hauptsächlichen Anwendungsbereiche der Schlammtherapie sind:
Osteoporose
Rheumatismus
Nervenentzündungen,
Arthrose
Verletzungen und Unfallfolgeerscheinungen
Rehabilitation nach orthopädischen Operationen
Gicht
Beurteilung
Allen Packungsanwendungen (Schlamm, Moor, Fango) gemeinsam ist eine auch noch in Körpergewebetiefen von 3 cm erzielbare Temperaturerhöhung um ca. 1° Celsius. Damit sind folgende Verbesserungen verbunden:
Durchblutungssteigerung
Stoffwechselbeschleunigung
Entspannung
Schmerzlinderung